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In Wahrheit sein

In Wahrheit sein bedeutet in Liebe sein.

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Ihr, Ihr Lieben, die Ihr euch in Frieden begegnen wollt, und die Liebe entdecken, von Moment zu Moment, Ihr seid eingeladen, Ihr seid willkommen. Ihr, die Ihr Schauen wollt, was dieses Leben bedeutet, die Ihr finden und besitzen wollt, was niemals gefunden und besessen werden kann, die Ihr die Welt verstehen wollt und eure eigene Vollkommenheit, jenseits von naivem Glauben oder lediglich rationalem Verstand. Ihr seid eingeladen, wenn ihr das praktizieren wollt, Ihr seid eingeladen, weil das Euer letztliches Ziel ist, es ist das, woraus Ihr stammt, und es ist das, worin ihr eingehen werdet. Ihr seid eingeladen, wenn Ihr das Alpha und Omega dieser Welt schauen wollt, diesen gegenwärtigen, vollkommenen Augenblick.
(28.10.2011)

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Bei Zeiten dem Leben einen stillen Kommentar.




Verfasst am 22.02.2012 12:21:35 Uhr
So mancher
der heute lebt, hätte in der braunen, dunklen Zeit 33-45 in Deutschland Karriere gemacht, er weiß es nur nicht. Besonders die faschistoiden Moralisten sind heute nur ein Papier wert, jenes, mit dem man das Braune vom Hintern wischt.

Beschwere dich nicht über diesen Vergleich, glaubst du etwa, so schnell wird ein für eine Menschenverachtende Ideologie, wie die Braune Suppe der jüngsten Vergangenheit (gerade mal eine Generation ist es her, gerade mal 70 Jahre!), empfängliches Volk, nun zum Heiligen Volk der Welt empor wachsen, dass die menschliche Welt vor dem Untergang rettet? Gerade heute zeigt sich faschistoides Denken in den verschiedensten Bereichen, nur wer glaubt die Vergangenheit sei hinter uns, gerade dem, steckt sie noch tief in den Knochen. Es bedarf auch heute noch der Reinigung von der verkappten braunen Kacke in allen ihren Schattierungen.

Und ich werde einzig für eine lebendige, aufrichtige, offene und gesunde Demokratie eintreten und werde diejenigen anprangern, die sich selbst zum Heil emporschwingen, zum selbstgerechten Moralisten oder zum selbsternannten Kämpfer für eine enge, begrenzte, engstirnige, geschlossene und armselige Wahrheit und Freiheit, die nicht den Namen verdient. Wie die Pharisäer und Schriftgelehrten der Vergangenheit, werden auch diese heutigen braunen Spitzbuben und -mädels, denen es an ordentlicher, demokratischer Erziehung mangelt und die noch nicht erfahren haben, wozu Demokratie da ist und was sie in Wahrheit bedeutet, in ihre geistgen Schranken weißen, und ich werde mir nicht den Mund verbieten lassen oder einer etwaigen Einschüchterung folgen.

Allen, denen Freiheit und Wahrheit und Liebe etwas bedeutet, sollten sich über eine naive Vorstellung davon erheben und das Falsche vom Wahren trennen, differenzieren wo Wesentliches zu finden ist und was in den Papierkorb der Geschichte gehört.

Demokratie heißt nicht nur Herrschaft des Volkes, sondern auch Verhinderer einer Tyrannis, einer Diktatur. (Sir Karl Popper)




Verfasst am 07.02.2012 12:07:06 Uhr
Wahrheit - Freiheit
Wo Wahrheit lebt,
gibt es keine Dogmen
zu verhandeln.

Wo Freiheit webt,
gibt es keine Kriege,
die verschandeln.

Wer das Wahre will,
wird auch das Unwahre
bekommen.

Wer frei sein will,
hat so manches bereits
erklommen.

Nur auf dem Berg,
ist das Tal ersichtlich.

Nur auf dem Grat,
wird der Abgrund deutlich.

Flachland war gestern,
doch der Blick belohnt nicht,
tröstet nicht, wie Schwestern,
drum, für dich, dies Gedicht.

Willst du wahr sein?
Dann halte das Unwahre aus.
Willst du frei sein?
Dann sei über-all zu Haus.



Verfasst am 13.01.2012 12:21:53 Uhr
Liebe und Hass, woher stammen sie?
„Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!“ Das Problem: die meisten lieben sich selbst nicht, wie sollten sie da den Nächsten lieben? Liebe ist in Wahrheit verborgen und geheim, genauso wie der Hass; doch nur für den, der glaubt bereits die Wahrheit über die Liebe zu kennen, der glaubt, er liebe bereits, sich selbst, seinen Partner, seine Freunde, ist sowohl die Liebe als auch der Hass verborgen. In Wahrheit verbirgt sich meist ein Hass hinter jeder guten Mine des Menschen, der bei Zeiten zum Ausbruch kommen kann. Und dann ist das Geschrei groß, weil die meisten das eine wollen, aber das andere nicht. Aber beides ist in ihnen anwesend. So bleibt beides für sie ein Geheimnis. Froh sein kann der, aus dem der Hass entsteigt, und besonders dann, wenn er den philosophisch-spirituellen Weg geht und nicht vor Demut und Leiden zurückschreckt. Dem, dem der Hass entgegen schlägt, ist natürlich zu bedauern, aber auch er kann etwas Wesentliches daraus lernen, die Chance besteht immer, wenn er nicht vor dem Ganzen des Lebens die Augen und das Herz verschlossen lässt.


Verfasst am 05.01.2012 14:02:38 Uhr
Von den so genannten Unterdrückern und manchen Kämpfern
Die Geschichte der Menschheit zeigte schon immer das Verhalten, dass diejenigen, die gegen vermeintliche Unterdrücker kämpfen, nach Erringen eines Sieges, selbst zum Unterdrücker wurden, und die Ideale verrieten, für die sie vorgaben zu kämpfen. Schiller nennt sie hier und da in seinen Gedichten als den Pöbel, der durch die Straßen marodiert und im vereinten Schrei nach ihren Idealen das Volk tyrannisiert. Sie haben auch heute noch nicht dazu gelernt. Heute verwenden sie die moderne Technik, die sie nicht selbst entwickelt, mit Hilfe ihres Verstandes, um Schuldige zu benennen und gegen sie zu kämpfen. Sie haben die natürliche Ordnung und Hierarchie der Natur des Geistes und Bewusstseins noch nicht für sich entdecken können, im Grunde zeigt ihr Verhalten, die Unterdrückung ungelebten Lebens, und das bedeutet ungelittenen Lebens. Weil sie das Leiden der Welt noch nicht in die Tiefe hinab ergründet haben, können sie die eigentlichen Zusammenhänge für die von ihnen gesehene Ungerechtigkeit in der Welt, noch nicht sehen. Sie stehen auf der Stelle einer Erkenntnis, die sie eigentlich vom lebendigen Leben aufgefordert sind zu überwinden und sich in eine neue Weltsicht hinein zu transformieren, statt horizontal Veränderungen zu bewirken, die selbst nur Unruhe und Durcheinander stiften sollen. Sie, die gewissen Computerhacker, können als die neuen Terroristen bezeichnet werden, weil der offene Dialog nicht zu ihren Mitteln zählt, sondern das subversive Untergraben der freiheitlichen Grundordnung, das lediglich Schuldige sucht und gegen sie kämpft, anstatt sich auf den Weg zu machen, die Beine in die Hand, das Ganze und das ganze Leben zu betrachten, statt nur einen kleinen, engen Ausschnitt davon. Die Dinge in dieser Welt sind komplizierter als dass sie mit dem Bewusstsein verstanden werden können, mit dem sie erzeugt wurden. Daher ist jeder aufgefordert sich von der Stelle zu bewegen und die Fragen zu stellen, die einen Einblick in das Ganze und das ganze Leben ermöglichen. Wer bei Enge stehen bleibt, wird am Ende seine eigenen Ideale verraten und wird von den Kindern ihrer eigenen Revolution gefressen werden.


Verfasst am 26.12.2011 15:20:52 Uhr
Am Ende gibt es kein Ende
Am Ende gibt es kein Ende. Wo etwas stirbt, geht etwas anderes weiter. Wo eine blühende Orchidee verwelkt, die Blüten trocken abfallen und der Strunk vertrocknet, kommt wieder ein neuer Trieb hervor. Die Zeit lässt wachsen und gedeihen. Der Grund allen Seins ist überall am Wirken. Der Mensch, in seinem Wachsen und gedeihen, ist nicht davon ausgenommen. Können wir die alten Dinge einfach natürlich sterben lassen, weil ihre Zeit gekommen ist? Können wir den Willen des Grundes allen Seins wirken lassen und uns nicht einmischen die Dinge selbst in die Hand nehmen zu wollen? Können wir uns nur damit begnügen zu Tränken und fruchtbare Bedingungen zu schaffen, in denen und mit denen das natürliche Wachsen sich natürlich vollziehen kann?

Es gibt scheinbar kein wirkliches Ende, die Körperlichkeit entsteht und vergeht, wird geboren und stirbt wieder. Aber woher stammt denn dies alles? Wo ist dessen Beginn? Wer es erfahren hat, wird bestätigen, dass es im Grunde keinen Beginn gibt. Der Urknall ist ein Konzept des Denkens, das selbst einen Beginn hat, nämlich in der Zeit der Entwicklung und dem Erscheinen des Menschen auf dieser Erde. Aber das Sein, in das der Mensch gebettet ist und all die ihn umgebende Natur, die Erde, das Sonnensystem, der physikalische Kosmos? Woher stammt das alles?

Das, woher alles stammt, hat anscheinend keinen Beginn, daher ist alles, was darin ein Ende hat mit diesem anfangslosen Anfang verwoben und etwas anderes derselben Art wird sich wieder zeigen, da der Grund allen Seins nicht untergehen kann. Wenn wir daraus aber lediglich einen Glauben machen, der naiv ist, werden wir nicht begreifen, was dies letztlich bedeutet, und was dies letztlich von uns verlangt. Wenn wir es abtun, als nicht beweisbaren Glauben, dann werden wir ebenso nicht die Möglichkeit haben auf dem Weg der Entdeckung des Anfangs allen Anfangs zu kommen, auch wenn er uns unvorbereitet auch treffen kann und wir dann verwirrt sind, denn wenn etwas Neues in unser Wesen einfließt, erkennen wir es nicht gleich als das, was es ist, nicht so, wie die schönen neuen Blüten einer Orchidee, die wir schon Hunderte mal gesehen zu haben glauben. Können wir die Dinge immer wieder von neuem sehen? Können wir ihre eingeborene Reinheit und Schönheit immer wieder von neuem sehen?

Wir können dies besser, wenn wir das Alte hinter uns gelassen haben, vielleicht durch eine schmerzliche Wiedergeburt oder einfach weil wir erwacht sind zu diesem einzigartigen Moment hier und jetzt. Wir sollten das Neue immer wieder anschauen, und wir finden es, zu unserer guten Überraschung, im Alten, in dem, was wir für alt halten, in einer Pflanze in unserer Wohnung, in einem Freund, dem wir offen begegnen, im täglichen Gehen zur Arbeit, im ewig selben Weg des Lebens, ja selbst in unserer Vergangenheit, die alt ist, finden wir stets das Neue anwesend und zu uns sprechend. Bitte bedenke, dies ist nicht Gefühlsduselei, kein sentimentaler Unsinn. Das Neue und Frische erwächst aus dem Stirb und Werde unserer Leben. Stirb dem Alten und Werde das Neue, das immer noch anwesend ist, weil es jenseits von Geburt und Tod alles bewegt, was Leben heißt, ja, was einfach ist. Am Ende, gibt es kein Ende, da am Anfang kein Anfang ist.



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